Los: 224
Hans (Jean) Arp (1886 - 1966)
'Homme vu par une fleur', 1958
Aus einer Auflage von rund 400 Exemplare. Herausgegeben im Auftrag des Künstlers von L'Association Sans But Lucratif als Gabe an die Unterstützer der Ausstellung '50 ans d’art modern' auf der Weltausstellung Brüssel 1958. Bronze, poliert. Ca. 10,5 x 5 x 11,5 cm.
Hans (Jean) Arp zählt zu den zentralen Figuren des Dadaismus und des Surrealismus. Sein Werk zeichnet sich durch organische Formen, Zufallstechniken und eine poetische Bildsprache aus, die sich bewusst von traditionellen künstlerischen Ordnungen löst. Arp verstand Kunst als einen Prozess, der sich zwischen Natur, Intuition und Spiel entfaltet.
Die Skulptur Homme va par une fleur (dt. etwa: 'Mensch geht durch eine Blume') ist ein charakteristisches Beispiel für Arps biomorphe Formensprache. Weiche, fließende Konturen verbinden menschliche und pflanzliche Elemente zu einer Einheit, die sich eindeutigen Zuschreibungen entzieht. Die Arbeit evoziert Bewegung und Transformation und lädt dazu ein, über die Beziehung zwischen Mensch und Natur nachzudenken. Arps reduzierte, zugleich sinnliche Formensprache verleiht der Skulptur eine zeitlose, beinahe meditative Qualität.
Limitpreis: 4.000 €
16. Mai 2026 um 11:00 MESZ
Literatur:
Arp, Hagenbach 171.
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